Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest – was sagen die Verbraucherschützer dazu?

Die Zahnzusatzversicherung ist eine freiwillige Police, die man bei fast allen Versicherungsunternehmen abschließen kann. Da die Anbieter verschiedene Konditionen anbieten, fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Wer als Kunde vergleichen möchte, ist gut beraten, die Ausführungen von Experten zu Rate zu ziehen.

Lesen Sie hier, was die Stiftung Warentest zur Zahnzusatzversicherung sagt …

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest – wie wird verglichen?

Die Stiftung Warentest ist bekannt für ihre unabhängigen und sachlichen Vergleiche von Produkten. Daher greifen viele zu deren Ausführungen, wenn es um die Beurteilung eines Versicherungsproduktes geht, wie hier um die Zahnzusatzversicherung.

Der letzte Test der Stiftung hat ergeben, dass sich die Zahl der Probanden mit guten Ergebnissen ständig erhöht. Bemängelt wird, dass es erhebliche Preisunterschiede gibt. Die Spanne der Beiträge liegt für gleich alte Versicherte zwischen 18 und 49 Euro pro Monat für fast gleiche Leistungen.

Die Gründe der Zahnzusatzversicherung –Stiftung Warentest beleuchtet diese

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten einen festen Zuschuss, wenn Zahnersatz gebraucht wird. Dabei ist es unerheblich, welche Leistung wirklich erbracht wird. Im Jargon der Krankenkasse heißt das, „eine medizinisch ausreichende, aber wirtschaftliche Versorgung“. Allerdings wird diese von vielen Patienten zu Recht nicht als ausreichend angesehen, weshalb Mehrleistungen erforderlich werden. 35 bis 50 % der Leistung muss der Patient nun aus eigener Tasche zahlen – und das können erhebliche Summen sein. Damit ist klar, warum die Zahnzusatzversicherungen in den letzten Jahren so begehrt wurden.

Die Zahnzusatzversicherung sollte rechtzeitig abgeschlossen werden – das findet auch die Stiftung Warentest

Jeder Vergleich der Angebote zeigt eines nur zu deutlich: Die Versicherung muss rechtzeitig abgeschlossen werden. Denn es gibt Wartezeiten, also solche Fristen, in denen nach Abschluss der Police noch nichts oder nur wenig geleistet wird. Ein Abschluss der Versicherung in jungen Jahren, wenn das Gebiss noch keine erheblichen Schäden zeigt, ist deshalb unbedingt anzuraten.

Weiterhin raten die Tester, bei Beitragserhöhungen seitens der Versicherung nicht gleich zu kündigen. Spricht man mit dem Vertreter, ergibt sich unter Umständen die Möglichkeit, in einen anderen Tarif zu wechseln. Hier werden dann eventuell die Wartezeiten anerkannt, die bei einem Versicherungswechsel verloren gehen.

Wer also einen Vergleich der Zahnzusatzversicherungen zu Rate zieht, sollte auf alle Fälle nicht nur auf den Beitrag schauen. Die Leistungen können erheblich abweichen und auch, wann diese erbracht werden. Wer eine gute Versicherung gefunden hat, die auch nicht zu lange Wartezeiten verlangt, sollte für diese unter Umständen ruhig etwas tiefer in die Tasche greifen.

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  • Anette Baumgartner 28. April 2012, 13:08

    Hallo Siegmar,

    das war wieder ein toller Artikel. Ich finde es einfach klasse, wie Du die einzelnen Themen immer aufgreifst – das macht immer richtig Spaß. Was gute daran ist, dass ich mir durch Deinen Blog sogar so ganze Finanzzeitschriften spare. Eigentlich solltest Du vielleicht mal so einen “Spenden- Button” einfügen :-)

    Reply
    • Versicherungsvergleich 28. April 2012, 13:11

      Hallo Anette,

      vielen Dank für Dein Kommentar. Das freut mich natürlich, dass Dir meine Beiträge gefallen. Ich hoffe, dass Du auch die Tipps dann in die Praxis umsetzt :-)

      Der Hinweis mit dem “Spenden-Button” ist nicht schlecht – das werde ich mir doch glatt mal überlegen. Bis dato habe ich das Projekt je ausschließlich über die Vergleiche finanziert – doch warum nicht mal andere Wege gehen?

      LG
      Siegmar

      Reply

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