Die Wohngebäudeversicherung: steuerlich absetzbar?

Eine Wohngebäudeversicherung ist eine gute Absicherung gegen die unvorhersehbare Natur. Absetzbar von der Steuer ist diese Versicherung aber nur in einzelnen Fällen. Grundsätzlich will der Staat die Sicherung der eigenen Person unterstützen. Alles andere ist nicht absetzbar.

Die Wohngebäudeversicherung für den Fall der Fälle

Die Wohngebäudeversicherung soll vor nicht beeinflussbaren Umweltfaktoren schützen, indem sie im Fall von Feuer-, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden Geld für die Reparatur oder im schlimmsten Falle für den gesamten Wiederaufbau bereitstellt. Allerdings bezieht sich die Versicherung nur auf das Gebäude und nicht auf die beweglichen Dinge, die sich innerhalb des Gebäudes befinden, Briefkasten, Klingelanlage, Müllboxen und Terrassen sind Teil des Gebäudes. Durch diverse Zusatzversicherungen kann man jedoch auch weiteren Besitz, wie zum Beispiel das Carport, das Gewächshaus oder die Hundehütte, mitversichern. Wichtig ist eine gute Beratung darüber, wie viel man versichern lassen sollte, finden Sie mehr zur Wohngebäudeversicherung auf insurance1.de

Alle Jahre wieder – Die Steuererklärung

Natürlich stellt sich dann die Frage, ob man die Wohngebäudeversicherung steuerlich absetzen kann. Die Beantwortung der Frage ist leider mit einem einfachen Ja oder Nein nicht getan. Denn es hängt von der Nutzung des Gebäudes ab. Der Staat fördert, wenn man Geld für die Sicherung der eigenen Person ausgibt. Das heißt konkret, dass das selbstgenutzte Haus für die ganze Familie, bzw. die Versicherung dafür, nicht absetzbar ist. Das System trennt klar zwischen Vorsorge und Vermögen. So wird eine Vorsorge separat durch Steuerkürzungen belohnt, das Eigenheim für die Familie allerdings fällt in die Kategorie Vermögen. Wenn jetzt ein Hagel oder ein Blitz das geliebte Eigenheim beschädigt, wäre es letztendlich das eigene Geld, das zerstört wird. Deshalb kann im Fall des familiären Eigenheims die Wohngebäudeversicherung (bzw. Gelder für die Sachversicherung) und auch die Rechtsschutzversicherung nicht abgesetzt werden.

Die Regel und Ausnahmen

Wenn allerdings ein Haus vermietet wird, kann man das von den Steuern absetzen. Der Grund ist, dass es unter “Betriebsausgaben zur Vermietung und Verpachtung” fällt. Das Problem ist, dass auch die Einnahmen aus der Miete in die Rechnung miteinfließen müssen. Grundsätzlich kann man von der Steuer die Haftpflicht-, Privathaftpflicht-, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, Unfallversicherung, Lebens- oder Renten und Krankenversicherung absetzen. Natürlich gibt es wie immer eine Höchstgrenze, diese liegt bei 1.900 Euro. Das verdankt der Steuerzahler übrigens einem neuen Gesetz. Denn erst seit 2010 gibt es das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz, das auch hält, was der Name verspricht. Davor war die Höchstgrenze der Absetzbarkeit bereits bei 1.500 Euro erreicht. Das Problem dabei war, dass die Krankenversicherung schon mit einbezogen war. Es hat sich für den Steuerzahler dann nicht mehr gelohnt, weil die Beiträge von anderen Versicherungen gar nicht mehr zum Zug kamen, da der Höchstsatz durch die Krankenversicherung schon sehr schnell erreicht war. Das Finanzamt erkennt also neuerdings einen sehr viel höheren Betrag an.

Email:

{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

Next Post:

Previous Post:

brissanter Report …

Gratis Report Viele Verbraucher zahlen nicht nur zu viel für Ihre Versicherungspolicen, sondern besitzen meist auch Versicherungen, die absolut unsinnig sind. Wir empfehlen Ihnen daher unseren Gratis-Report „Welche Versicherung Sie WIRKLICH brauchen - und welche Sie getrost kündigen können“, den Sie gleich hier per E-Mail anfordern können...
E-Mail:

Werbung:

Email: