Ja, es gibt sie auch – die Riester-Rente Nachteile

Wie alles im Leben, so hat auch die Riester-Rente Nachteile. Sie sind vielfältig und oft werden sie von der Versicherungs- und Bankenbranche gerne unter den Teppich gekehrt. Da aber nur ein gut informierter Verbraucher eine verantwortungsvolle Entscheidung bezüglich seiner Absicherung im Alter treffen kann, wollen wir an dieser Stelle auch über die Riester-Rente Nachteile informieren.

Besteuerung und Kündigung

Die Riester-Rente Nachteile ergeben sich im Grunde genommen bereits aus den Vorteilen. So erhalten die Riester-Sparer während der Einzahlphase zwar hohe staatliche Zuschüsse und Steuererleichterungen, doch spätestens im Alter geht dieser Vorteil verloren. So müssen sämtliche Einkünfte, die aus der Riester-Rente erzielt werden, zum eigenen Steuersatz voll versteuert werden. Zwar gelten hierfür Übergangsfristen, doch wer heute jung ist und riestert, muss im Alter die vollen Einnahmen versteuern.

Mehr über die Nachteile der Riester-Rente erfahren Sie hier, lesen Sie einfach weiter…

Ebenfalls werden Einkünfte aus der Riester-Rente bei der Grundsicherung angerechnet. Diese beträgt derzeit etwa 710 Euro. Wer diese Einnahmen aus der gesetzlichen Rente nicht erhält, hat Anspruch auf eine Grundsicherung, die zumindest bis zu diesem Betrag aufstockt. Sind jedoch Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge-Verträge oder auch Einnahmen aus der Riester-Rente vorhanden, mindern diese den zu zahlenden Grundsicherungs-Betrag.

Auch eine vorzeitige Kündigung ist schlicht nicht vorgesehen. Wer in finanzielle Not gerät und vorzeitig an seine Riester-Rente will, der bekommt die Riester-Rente Nachteile mit voller Stärke zu spüren. Denn sämtliche bis dato gezahlten Zuschüsse seitens des Staates müssen an diesen zurück gezahlt werden.

Auszahlung der Rente

Die Riester-Rente Nachteile zeigen sich ebenfalls in der Auszahlung der Rente. Während Lebensversicherungen und ähnliche Anlagen grundsätzlich wahlweise als Leibrente oder in einer Einmalzahlung zur Auszahlung kommen, sieht es bei der Riester-Rente gänzlich anders aus. Hier gibt es nur eine Möglichkeit für die Auszahlung: Nämlich die monatliche Rentenzahlung.

Auch die Nutzung des Kapitals in der Riester-Rente für den Hausbau ist an strenge Bedingungen geknüpft und bedeutet einen großen Verwaltungsaufwand. Damit zeigt sich, dass die Riester-Rente Nachteile keinesfalls zu unterschätzen sind. Dennoch raten wir, eine solche Versicherung abzuschließen, insbesondere bei geringem Einkommen. Denn preiswerter kann man wohl kaum fürs Alter vorsorgen.

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Ihr

Siegmar Bührle

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  • Thomas Wiener 25. Juni 2012, 12:08

    Hallo Herr Bührle,
    richtig die Kunden auch auf die Nachteile eines bestimmten Produktes hinzuweisen, das heißt ja nicht, das Riester prinzipiell schlecht ist. Der Sparer muss nur wissen welche Vorgaben gelten und kann sich dann dafür oder dagegen entscheiden.
    Zwei Ergänzungen noch: Bei der Besteuerung gibt es keine Übergangsregelung (wie bei Rürup) und zu Rentenbeginn kann 30% des angesparten Kapitals als Einmalbeitrag entnommen werden.
    Viele Grüße
    Thomas Wiener
    http://www.riester-rente-online.de

    Reply
    • Versicherungsvergleich 30. Juni 2012, 20:22

      Hallo Herr Wiener,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und diese Ergänzung. Klar, sicher ist: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Daher gilt auch, wo Schatten ist – da ist auch Licht!

      Also, die Riester-Rente hat nicht nur Nachteile, sondern bietet sehr wohl auch Vorteile, doch das wird an anderen Stellen ausgeführt.

      Freundliche Grüße
      Siegmar Bührle

      Reply

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