Die Krankenzusatzversicherung – Privatpatient trotz gesetzlicher Krankenkasse

Die Krankenzusatzversicherung ist für viele Menschen die einzige Möglichkeit, beim Arzt als Privatpatient anerkannt zu werden. Mittlerweile gibt es eine solche Krankenzusatzversicherung für viele einzelne Bereiche im Gesundheitswesen, darunter unter anderem die Brillen-, die Zahnzusatz- oder die ambulante Zusatzversicherung. Bei diesen privaten Krankenzusatzversicherungen erhalten die Patienten die Möglichkeit, sich vom Arzt wie ein Privatpatient behandeln zu lassen. Die Abrechnung erfolgt direkt mit dem Patienten, der seine Rechnungen dann bei der privaten Krankenzusatzversicherung einreichen und die Kosten erstattet bekommen kann.

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Es werden dabei sämtliche entstehenden Kosten übernommen, abzüglich der bereits von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlten Leistungen. Dabei können die Versicherten viele Vorteile genießen. So werden, je nach Art der privaten Krankenzusatzversicherung, verschiedene Leistungen mit übernommen. Darunter finden sich Kosten für den Heilpraktiker, für den Zahnersatz oder die Brille. Gerade für Sehhilfen zahlen die gesetzlichen Krankenkassen heute gar nicht mehr. Sie müssen vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden. Wer aber nun nicht gerade das günstigste Gestell, das oftmals auch so günstig aussieht, wie es ist, auswählt, muss mit mehreren Hundert Euro für eine Sehhilfe rechnen. Die private Krankenzusatzversicherung übernimmt diese Kosten. Regelmäßig werden neue Sehhilfen etwa nach zwei Jahren erstattet.

Die Zahnzusatzversicherung

Auch bei der Zahnzusatzversicherung erhalten gesetzlich Versicherte viele Vorteile. Je nach Tarifgestaltung kann die private Zahnzusatzversicherung beispielsweise eine professionelle Zahnreinigung übernehmen. Ebenfalls ergeben sich Vorteile beim Zahnersatz. Dieser wird von den gesetzlichen Kassen nur mit einem Pauschalbetrag abgegolten, der zugezahlt wird. Der Pauschalbetrag errechnet sich auf der einfachsten, aber effektiven Methode des Zahnersatzes. Zwar können Patienten auch eine qualitativ hochwertigere Lösung in Anspruch nehmen, doch steigt damit nicht der Anteil an Kosten, die die Kasse übernimmt.

Wer eine private Zahnzusatzversicherung abschließt, kann den Betrag aufstocken. 50, 80, sogar 100 Prozent Kostenerstattung sind möglich. Dabei werden die tatsächlich anfallenden Kosten berücksichtigt, nicht jedoch ein Pauschalbetrag. Jedoch sollten sich Versicherte darüber im Klaren sein, dass die Zahnzusatzversicherung oftmals eine Klausel enthält, die bestimmte Wartezeiten vorschreibt. Soll vor Ablauf dieser Wartezeiten ein Antrag auf Kostenerstattung für Zahnersatz gestellt werden, kommen Patienten damit meist nicht durch.

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Ihr

Siegmar Bührle

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{ 2 comments… add one }

  • Versicherung vergleich 20. Januar 2011, 21:21

    Hallo Herr Brettinger,

    vielen Dank für Ihr Kommentar. Zu Ihrer Frage:

    Nun, grundsätzlich müssen alle Verträge erfüllt werden – das gilt auch für Versicherungen :-)

    Daher: von den Versicherungen werden alle Leistungen übernommen, die im Versicherungsvertrag fixiert und vereinbart werden. Sollte es im Leistungsfall zu Kürzungen kommen, so sollte man auf jeden Fall sein Recht einfordert. Hierzu kann es auch mal erforderlich werden, sich an den Ombudsmann der Versicherungen zu wenden. Hier ist der Link: http://www.versicherungsombudsmann.de

    Reply
  • Kathrin 27. April 2012, 19:37

    Vielen Dank für den diesen Beitrag. Ich selbst kann das nur bestätigen, da ich selbst schon vor einigen Jahren eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen habe. Die Leistungen sind bei mir seitdem deutlich besser, da ich im stationären Krankenhausaufenthalt nun ein 1- Bett- Zimmer habe, und vom Chefarzt direkt behandelt werde. Das ist es mir einfach Wert.

    Reply

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