Kinderunfallversicherung und Invaliditätsversicherung – der Schutz für den Nachwuchs

Das Thema ist ein Tabu. Wer will schon daran denken, dass Sohn oder Tochter durch einen Unfall oder eine Krankheit schnell auf Jahre hin krank werden und für immer hilfsbedürftig bleiben. Dann ist der Geldbedarf hoch, denn ein behindertes Kind ist lebenslang auf finanzielle Unterstützung angewiesen, und die staatliche Unterstützung ist sehr gering.

Eine private Unfallversicherung und/oder eine Kinderinvaliditätsversicherung kann helfen, zusätzliche Kosten der Eltern abzufangen, beispielsweise für einen behindertengerechten Umbau, ein größeres Auto, eine zusätzliche Pflege und Betreuung. Bei entsprechender Vertragsgestaltung zahlen die Versicherungen zum Teil sogar lebenslang monatliche Renten und stellen somit eine zusätzliche Einnahmequelle dar.

Angebotsvarianten der Kinderinvaliditätsversicherung

Die Kinderinvaliditätsversicherung gibt es in verschiedenen Varianten. Manche Policen kommen mit einer einmaligen Summe im Fall der Kinderinvalidität auf. Vorteil: Die meisten Versicherungen zahlen bei einer Behinderung aufgrund von Unfall anteilig schon ab einer Invalidität von einem Prozent, und auch bei Behinderung als Krankheitsfolge setzt der Versicherungsschutz schon früher ein als bei Versicherungstarifen mit einer Rentenzahlung. Bei einer Invalidität von 50 Prozent zahlen die Versicherungen eine Entschädigung zwischen 75.000 und 100.000 EUR, wie eine Erhebung der Zeitschrift „Finanztest” ergab. Andere Leisten eine monatliche Rente. Und eine dritte Variante kombiniert  beides und leistet bei Kinderinvalidität neben der Einmalzahlung lebenslang eine monatliche Rente.

Welcher Schutz besser ist, kann man nur im Einzelfall beurteilen. Eine Abfindung von 100.000 EUR reicht bei einem Finanzbedarf von 1.000 EUR im Monat nicht einmal zehn Jahre. Bei einer Rentenzahlung wiederum können die Zahlungen eingestellt werden, wenn der Grad der Behinderung unter 50 % sinkt. Das ist etwa bei diabetischen Kindern der Fall, die stabil eingestellt sind. Im Idealfall kombinieren Eltern Rentenzahlungen und Einmalzahlungen bei Kinderinvalidität, damit haben sie lebenslang finanzielle Sicherheit für den Nachwuchs. Gleichzeitig können sie schon beim Eintritt der Kinderinvalidität wichtige Anschaffungen tätigen.

In der Regel sehen die Bedingungen der Kinderinvaliditätsversicherung von, dass die vereinbarte Leistung bei einem Grad der Behinderung von 50% gezahlt wird. Eine höhere Hürde sollten Sie nicht akzeptieren. Auch wird der Schutz erheblich geschmälert , wenn die Gewährung der Leistung ans Vorliegen der Pflegestufe III gekoppelt ist. Besonders sinnvoll sind Kinderinvaliditätsversicherung, wenn nur wenige Krankheiten ausgeschlossen sind.

Wann sollte eine Kinderinvaliditätsversicherung angeschlossen werden?

Frühestmöglicher Zeitpunkt für den Vertragsabschluss ist meist der erste Geburtstag, bei wenigen Gesellschaften sind es sechs Wichen nach der Geburt. Das ist sinnvoll, denn je jünger das Kind ist, umso weniger besteht ein Risiko einer Vorerkrankung, die beim Abschluss der Kinderinvaliditätsversicherung angegeben werden muss. Entsteht die Behinderung als Folge einer angeborenen Krankheit, zahlen nur wenige Gesellschaften bei Eintritt der Kinderinvalidität.

Angebote und Beratung zur Kinderinvaliditätsversicherung

Für diesen Bereich der Versicherung können wir Ihnen leider keinen Online- Versicherungsvergleich anbieten. Direkt unter diesem Beitrag ist die Werbefläche von Anbietern, die eine Beratung und Angebot für Kinderinvaliditätsversicherung im Programm haben. Nützen Sie hier die entsprechenden Angebote, wenn Sie sich für das Thema interessieren.

Ihr

Siegmar Bührle

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