An der Börse gilt auch der alte Kaufmanns-Regel: günstig Einkaufen – teuer Verkaufen!

Anleger und Investoren sollen nach dem Rat von Verbraucherschützern ihre Aktienfonds in der aktuellen Finanzkriese nicht überstürzt verkaufen. Zwar haben selbst sehr gut gemanagte Investmentfonds  in den letzten Wochen gut mehr als 20% und mehr an Wert verloren, dies ist jedoch für dieses Anlagesegment nicht ungewöhnliches. Nur aus Angst vor weiteren Verlusten sollte jetzt keiner seine Investmentfonds verkaufen, so die Experten. Die Vergangenheit zeigte nämlich, dass Anleger die größten Verluste erlitten, wenn sie ihre Fonds nur kurzfristig hielten oder gar bei einer Talfahrt aussteigen.

An der Börse gilt die alte Kaufmanns-Regel: günstig Einkaufen – teuer Verkaufen!

Nach wie vor gilt, dass Investmentfonds, und hier insbesondere Aktienfonds, eine langfristige Anlage sind. Das gilt auch in Krisenzeiten. „Aussitzen ist daher momentan die beste Empfehlung“, sagt Karin Baur vom Magazin „Finanztest“. Das bestätigen auch die Finanzexperten der Verbraucherzentrale Baden Württemberg: Wer gute Nerven hat, sollte eine Fonds auf jeden Fall behalten. Das gilt insbesondere für Anleger, die für die private Altersvorsorge investieren und langfristig sparen. „Ein Fonds, der über viele Jahre gute Renditen gemacht hat, ist weiterhin empfehlenswert“. Wer denkt, er müsste sein Investmentdepot häufig umschichten, fährt Erfahrungsgemäß nicht besser, sondern reduziert dadurch oft sogar die Rendite.

All dies gilt auch für diejenigen Investoren, die einen Fondssparplan laufen haben. Sparplansparer haben aktuell ganz besonders günstige Zeiten. Sie erwerben ihre Anteile derzeit besonders günstig. Wer vor der Auflösung des Sparplans steht, sollte jedoch mit dem Verkauf der Anteile noch warten. Wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) berichtet, erzielten deutsche Aktienfonds in den vergangenen 30 Jahren ein jährliches Plus von rund 8,5%, weltweite Aktienfonds 6,9% und Euro-Rentenfonds noch 5,4% (Stand 30.Juni 2008).

Das aktuelle Kursniveau bietet anstelle eines Ausstiegs eher die Chance und die Gelegenheit, günstig zu investieren. Das gilt nun besonders auch im Hinblick auf die in 2009 in Kraft tretende Abgeltungssteuer. Wer noch bis zum 31.Dezember 2008 Wertpapiere kauft, bekommt die Gewinne daraus nach einer mindestens einjährigen Haltedauer steuerfrei. Wer ab 2009 kauft, der müsste die 25% Abgeltungssteuer auf Kursgewinne und Dividenden zahlen.

Um das Anlagerisiko bei Aktienfonds zu reduzieren, empfehlt es sich vor allen Dingen in weltweit anlegende Aktienfonds zu investieren. Da keiner den optimalen Einstiegszeitpunkt kennt, investiert man am Besten über Sparpläne in den Markt. Fallen die Kurse noch einige Prozente, kauft man noch günstiger ein. Steigen die Kurse, zeichnet man automatisch weniger Anteile. Langfristig können Sie mit dieser Methode fast nur gewinnen!

Ihr
Siegmar Bührle

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