Gesetzliche Krankenkassen mit Milliardendefizit

Die Arzneimittelausgaben steigen rasant. Das Hilfspaket für die Kliniken sind umstritten. Die Unruhen um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung nimmt kein Ende. Ich habe mich daher entschieden, in einigen Blog- Beiträgen das Thema „gesetzliche Krankenversicherung“ und „private Krankenversicherung“ zu diskutieren. Ich würde mich freuen, wenn ich hierüber von Ihnen eine entsprechende Rückmeldung per Kommentar erhalten würde, wie Sie darüber denken!

Die gesetzlichen Krankenkassen haben bis Ende September bereits rund 1,5 Milliarden Euro an Defizit eingefahren. Diese Information hat das Gesundheitsministerium in Berlin am Dienstag diese Woche veröffentlicht. Damit steht die gesetzliche Krankenversicherung trotz der bis dato guten Konjunktur und Rekordeinnahmen kurz vor dem Start des neuen Gesundheitsfonds – ich berichtete – deutlich schlechter da als noch vor einem Jahr.

Das Gesundheitsministerium rechnet bis zum Jahresende trotzdem mit einer „schwarzen Null“, wie man immer so schön sagt. Denn im Ergebnis für die ersten drei Quartale seinen noch nicht die zweite Tranche des Bundeszuschusses von rund 1,25 Milliarden  EUR verbucht. Diese sollen erst im November geflossen sein, so das Gesundheitsministerium. Darüber hinaus seinen noch zusätzliche Beitragseinnahmen aufgrund der Weihnachtsgelder und sonstigen Sonderzahlungen noch zu erwarten.

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In den vergangenen Jahren haben die gesetzlichen Krankenkassen tatsächlich regelmäßig zum Jahresende besonders hohe Einnahmen verbucht.  Oft haben diese schlechte Zahlen aus den ersten drei Quartalen mehr als ausgebessert und das Ergebnis noch gedreht. In den vergangenen Jahren waren die Zwischenergebnisse trotzdem deutlich besser. Auch ist zu erwarten, dass aufgrund der aktuellen negativen Aussichten der Wirtschaft sich die Beitragszahlungen zum Jahresende das ganze Zahlenwerk nicht bessern.

Dabei war die Einnahmesituation der gesetzlichen Krankenversicherung 2008 bislang so gut wie lange nicht mehr. Insgesamt wurden ca. 117 Milliarden Euro an Beitragseinnahmen eingenommen. Die Einnahmen hielten jedoch mit den galoppierenden Ausgaben nicht Schritt. Die Ausgaben wuchsen um 4,2 % je Mitglied und erreichten eine Höhe von fast 119 Milliarden Euro.

Die Spitzenreiter bei den Ausgaben waren die Arzneimittel. Die Ausgaben allein für diese Kategorie  stieg um 5,1% – jedoch ohne die Berücksichtigung von Impfstoffen. Auch die Krankenhausausgaben wuchsen mit 2,6% schneller als noch vor einem Jahr (0,8%). Für die ambulante  ärztliche Behandlung gaben die gesetzlichen Krankenversicherungen rund 3,9% mehr aus. Mehraufwendungen für Früherkennung hierbei nicht berücksichtigt – diese stiegen um 14,8%.

Wie es mit der gesetzlichen Krankenversicherung weiter geht, ist spannend. Ständig steigende Kosten, sehr hohe finanzielle Belastungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, was die Lohnzusatzkosten hoch hält. Wer als Arbeitnehmer mehr als jährlich 48.150 EUR Jahresbruttoeinkommen hat, sollte sich auf jeden Fall über die Möglichkeiten einer privaten Krankenversicherung informieren. Freiberufler und Selbstständige haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich bei einer privaten Krankenversicherung zu versichern. Nutzen Sie die Chance und entrinnen Sie den steigenden Krankenversicherungskosten mit den immer weiter sinkenden Leistungen.

Ihr
Siegmar Bührle

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