10 Tipps zum Thema Dienstunfähigkeitsversicherung

Statistisch betrachtet werden in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr Menschen dauerhaft berufsunfähig. Sowohl Erkrankungen als auch Unfälle sind der Grund für eine Berufsunfähigkeit, die jeden Bürger wie aus heiterem Himmel treffen kann. Daher sind selbstverständlich auch Beamte von Berufsunfähigkeit betroffen. Rechtlich ist es allerdings so, dass verbeamtete Personen im „Schadensfall“ zwar nicht immer berufsunfähig, aber stets dienstunfähig werden. Daher benötigen Beamte zur Absicherung auch eine Dienstunfähigkeitsversicherung oder zumindest eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer speziellen Klausel. Im Folgenden möchten wir daher die zehn wichtigsten Tipps bzw. Informationen rund um die Dienstunfähigkeitsversicherung nennen.

Dienstunfähigkeitsversicherung – 10 Tipps zum Thema

Tipp 1: Informieren, wie Dienstunfähigkeit definiert wird

Vor dem Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung sollten Sie sich erst einmal darüber informieren, wie Dienstunfähigkeit eigentlich definiert wird. Definiert wird die Dienstunfähigkeit in §42 BBG (Bundesbeamtengesetz). Es geht hier vor allen Dingen darum, dass der Beamte in den Ruhestand zu versetzen ist, wenn er aus körperlichen oder psychischen Gründen seine Tätigkeit nicht mehr ausführen kann.

Tipp 2: Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung?

In der Praxis handelt es sich bei der Dienstunfähigkeitsversicherung meistens um eine „gewöhnliche“ Berufsunfähigkeitsversicherung, die zusätzlich mit der sogenannten Beamtenklausel versehen ist. Diese auch als Dienstunfähigkeitsklausel bezeichnete Beamtenklausel bewirkt, dass die Versicherung nicht erst bei Berufsunfähigkeit, sondern bereits bei Dienstunfähigkeit ihre Leistung erbringt, was ein ganz entscheidender Unterschied ist.

Tipp 3: Wann erbringt die Dienstunfähigkeitsversicherung die vereinbarte Leistung?

Durch die Dienstunfähigkeitsversicherung haben Sie die Möglichkeit, sich im Hinblick auf die finanziell sehr negativen Auswirkungen gegen die Dienstunfähigkeit abzusichern. Die Dienstunfähigkeitsversicherung erbringt die vereinbarte Leistung dann, wenn von ärztlicher Seite aus festgestellt wurde, dass eine Dienstunfähigkeit vorliegt. Dies wird zum Beispiel dann angenommen, wenn der Betroffene im letzten halben Jahr mehr als 90 Tage nicht arbeiten konnte und es auch sehr unwahrscheinlich ist, dass er im nächsten halben Jahr vollständig dienstfähig wird.

Tipp 4: Wieso benötigt man eine Dienstunfähigkeitsversicherung?

Beamte erhalten zwar bei vorhandener Dienstunfähigkeit eine bessere Versorgung als „normale“ Angestellte, jedoch ist diese gesetzliche Versorgung keineswegs so hoch, als dass der bisherige Lebensstandard gehalten werden könnte. Daher sollte im Prinzip jeder Beamte zur Deckung dieser Versorgungslücke eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen, genauso wie jedem Arbeitnehmer und jedem Selbstständigen eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfohlen wird.

Tipp 5: Achten Sie auf die sogenannte Beamtenklausel

Sie können sich neben der speziellen Dienstunfähigkeitsversicherung auch für eine „normale“ Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden. In diesem Fall ist es allerdings extrem wichtig darauf zu achten, dass in den Versicherungsbedingungen die sogenannte Beamtenklausel bzw. Dienstunfähigkeitsklausel enthalten ist. Denn da Sie als Beamter in der Regel dienstunfähig und nicht immer automatisch auch berufsunfähig werden, zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung oftmals nur dann, wenn diese Klausel enthalten ist.

Tipp 6: Unterschied zwischen Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit

Für das Verständnis der Dienstunfähigkeitsversicherung und der Beamtenklausel ist es wichtig zu wissen, was eigentlich der Unterschied zwischen Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit ist. Sehr vereinfacht dargestellt wird die Berufsunfähigkeit so definiert, dass der Betroffene dauerhaft nicht in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben. Die Dienstunfähigkeit ist demgegenüber so definiert, dass der Betroffene nicht mehr imstande ist, seine dienstlichen Pflichten zu erfüllen, und somit in den Ruhestand versetzt wird. Die Folge dieser unterschiedlichen Definitionen ist, dass nicht jeder dienstunfähige Beamte auch berufsunfähig sein muss.

Tipp 7: Vergleichen Sie die Angebote

Zwar ist die Angebotsvielfalt bei der Dienstunfähigkeitsversicherung nicht so groß wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, aber dennoch sollten Sie stets mehrere Angebote miteinander vergleichen. Denn die Prämien der verschiedenen Versicherer können auch bei der Dienstunfähigkeitsversicherung durchaus voneinander abweichen, und zwar teilweise in einem nicht unerheblichen Umfang.

Tipp 8: Die beitragsbeeinflussenden Faktoren

Wie es bei praktisch jeder Versicherung der Fall ist, so richtet sich auch der Beitrag zur Dienstunfähigkeitsversicherung nach bestimmten Faktoren. Sie sollten also nicht davon ausgehen, dass der Beitrag aus „Werbeangeboten“ auch für Sie zutreffend ist, denn meistens ist die zu zahlende Versicherungsprämie höher als bei diesem „Idealversicherten“. Einfluss auf den Beitrag zur Dienstunfähigkeitsversicherung haben vor allem Ihr Eintrittsalter, die Art der Tätigkeit, die gewünschte Höhe der Rente sowie Ihre Krankengeschichte bzw. Ihr Gesundheitszustand.

Tipp 9: Wie hoch sollte die Absicherung sein?

Eine wichtige Frage im Zuge der Dienstunfähigkeitsversicherung ist, wie hoch die Absicherung in Form der Dienstunfähigkeitsrente im Leistungsfall sein soll. Sinnvoll ist es, dass die Höhe der Rente sich an dem aktuellen Nettoeinkommen orientiert. Allerdings muss man als Beamter nicht das gesamte Nettoeinkommen absichern, da die gesetzliche Absicherung auch noch vorhanden ist. Insofern ist es sinnvoll, das Nettoeinkommen minus dieser gesetzlichen Mindestabsicherung als Rente zu wählen.

Tipp 10: Soll ich einen Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen?

Grundsätzlich kann diese Frage mit „Ja“ beantwortet werden. Nach der Privathaftpflichtversicherung wird die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit bzw. gegen Dienstunfähigkeit heutzutage als die wichtigste private und freiwillige Absicherung angesehen. Da sich keine Person vor einem Unfall oder einer schweren Erkrankung schützen kann, und der Einkommenswegfall durch eine Berufsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit erheblich ist, sollten Sie nicht auf den Schutz der Dienstunfähigkeitsversicherung verzichten.

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