Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

Nach dem ich schon geraume Zeit keinen Gastartikel in meinem Blog veröffentlich habe, freue ich mich, dass ich heute von www.preisvergleich-krankenversicherung.com. Wie der Titel schon verrät, geht es um das Thema “Berufsunfähigkeit für Beamte” – gibt’s das überhaupt?

Beamte können nicht berufsunfähig, aber dienstunfähig werden. Da Beamte über den Staat bereits gut abgesichert sind, ist eine Absicherung weniger notwendig als bei anderen Berufsgruppen. Dennoch hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Beamten ihre Vorteile.

Bei Beamten erfolgt die Absicherung durch den Staat erst nach fünfjähriger Berufstätigkeit. Ist nach diesen fünf Jahren eine Absicherung im ausreichenden Umfang vorhanden, muss lediglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer fünfjährigen Laufzeit vereinbart werden, die eine Rentenzahlungszeit bis zum 65. Lebensjahr beinhaltet. Sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung dann in den ersten fünf Dienstjahren zum Einsatz kommen, wird trotz allem die vereinbarte Rente bis zum 65. Lebensjahr gewährleistet.

Besteht der Wunsch, sich auch über die ersten fünf Jahre hinaus abzusichern, kann man eine Versicherung ohne Dynamik abschließen. Die Ansprüche auf das Beamten zustehende Ruhegehalt steigen im Laufe der Jahre an – die Berufsunfähigkeitsrente kann dann entsprechend sinken. Es ist vor Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung auszurechnen, ab wann die staatliche Rente alleine ausreicht – je kürzer nämlich die Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gewählt wird, umso günstiger werden die Beiträge.
Für Studenten, die einen Beamtenberuf avisieren, ist eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung bereits am Ende des Studiums sinnvoll. Da die Ausbildungszeit durch ein Studium und die anschließende Referendarzeit recht lange dauert, beginnt das Beamtentum erst recht spät. Je höher das Alter des Versicherten bei Antrag auf einen Versicherungsvertrage ist, desto schwieriger wird es, aufgenommen zu werden, da eventuell erste altersbedingte Krankheiten auftreten können. Außerdem nehmen Versicherung beispielsweise ungerne Lehrer auf, die bereits im Beruf arbeiten, da vermutet wird, dass diese bereits bei Antrag auf die Versicherung Probleme im Beruf haben.

Bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung als Beamter sollte man darauf achten, dass die Versicherung eine Dienstunfähigkeitsklausel enthalten. Nur mit dieser Klausel wird die Dienstunfähigkeit nämlich auch als Berufsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes anerkannt. Um von der Dienstunfähigkeitsklausel im Falle eines Falles Gebrauch machen zu können, ist allerdings auch eine Ernennungsurkunde zum Beamten wichtig, bei der „…unter Berufung in das Beamtenverhältnis“ erwähnt wird.

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