Berufsunfähigkeit – ein völlig unterschätztes Risiko

Berufsunfähig zu werden, kommt den wenigsten Menschen in den Sinn. Besonders junge Menschen denken überhaupt nicht darüber nach, dabei ist die Berufsunfähigkeit ein enorm unterschätztes Risiko. Wer ernsthaft krank wird und seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, der ist meist mit einem sozialen Abstieg konfrontiert. Von staatlicher Seite ist bei einer Berufsunfähigkeit nicht viel zu erwarten. Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht mehr und deren Ersatz, die Erwerbsminderungsrente, reicht in der Regel nicht aus, um die finanzielle Lücke zu schließen. Von gesetzlicher Seite ist mit durchschnittlich 750 Euro selbst der Höchstsatz der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente nicht ausreichend. Die Lösung: eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit ihr können finanzielle Lücken geschlossen werden und das oftmals wesentlich günstiger, als viele meinen.

Immer mehr Menschen werden berufsunfähig

Erst kürzlich zeigte eine Erhebung des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen (IFF), dass schwere Krankheiten immer häufiger der Grund dafür sind, dass Menschen in finanzielle Not kommen. Seit 2005 hat sich der Prozentsatz der Betroffenen fast verdoppelt und Experten gehen fest davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Kann man vor Eintritt in das Rentenalter seinen Beruf nicht mehr ausüben – was inzwischen bei jedem Vierten (!) bereits Realität ist – dann sind finanzielle Probleme unausweichlich. Damit ist schnell deutlich, wie wichtig die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist. Sie zahlt zusätzlich zu Sozialrenten und anderen Versorgungsbezügen eine monatliche Rente bei einer bestehenden Berufsunfähigkeit.

Die richtige Police finden

Leider ist es aber nicht so einfach, eine Police zu finden, die bezahlbar ist und auch noch gute Leistungen beinhaltet. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Versicherer ihre Kunden immer sorgfältiger auswählen. So kann schon lange nicht jeder eine Police bekommen, die allen Ansprüchen gerecht wird. Wer beispielsweise Vorerkrankungen zu nennen hat, der kann schnell abgelehnt werden oder muss wesentlich höhere Beiträge bezahlen. Es kann auch sein, dass durch Vorerkrankungen bestimmte Krankheiten ausgeschlossen wird. Wird der Versicherungsnehmer dann aufgrund dieser Vorerkrankungen berufsunfähig, steht die Versicherungsgesellschaft nicht in der Leistungspflicht.

Umso wichtiger ist es, sich die Angebote der verschiedenen Versicherer genauer anzuschauen. Der Versicherungsvergleich ist also unumgänglich. Dabei ist es empfehlenswert, gleichzeitig mehrere Angebote zu vergleichen. Wird man bei einer Versicherung abgelehnt, wird dies in einem Zentralregister, auf das alle Versicherer zugreifen können, vermerkt und kann sich auf nachkommende Anträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sehr negativ auswirken.

Bei einem Versicherungsvergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung sollte zudem nicht nur auf die monatlichen Kosten geachtet werden, sondern in erster Linie darauf, welche Leistungen ab welchem Grad der Berufsunfähigkeit zu erwarten sind. Die Leistungen sollten ausreichend sein, um den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können.

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