Wirtschaftskrise und Finanzkriese nicht herbeireden

Angesichts der sich zuspitzenden Entwicklung der Finanzkriese haben sich 20 Professoren der Uni-Hohenheim zu Wort gemeldet. In einem dreiseitigen Aufruf warnen Sie davor, eine dramatische Wirtschaftskrise herbeizureden.

20 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler der Universität Hohenheim wollen das Feld nicht nur Bankern und Politikern überlassen. Mit großer Sorge verfolgen sie die Entwicklung der Finanzkriese in Deutschland. In ihrem letzte Woche veröffentlichen Aufruf warnen sie Banken, Politik, Wissenschaft, Unternehmer, Medien und vor allen Dingen auch alle Bürger davor, „bewusst oder unbewusst dazu beizutragen, eine Wirtschaftskrise herbeizureden.

Aus der Sicht der Professoren sollten die Bürger, „unserem Banken- und Finanzsystem“ vertrauen – es bestehe kein Grund zur Panik. Ungewöhnlich deutlich warnen die Wissenschaftler davor, Sparkonten zu räumen und privat große Bargeldbestände aufzubauen. Bürger müssten sich bewusst sein, dass dies für unser Wirtschaftssystem extrem gefährlich ist. Würden alle ihre Konten räumen, würde dies zu einer dramatischen Rezession, in der alle Bürger wirtschaftlich verlieren, entstehen.

Die Unterzeichner des Hohenheimer Aufrufs fürchten, dass ein Mechanismus der selbsterfüllenden Prophezeiung in Gang kommen könnte und sich dadurch eine umfassende Wirtschaftskrise entstehen könnte. Wie Peter Burghof, einer aus dem Kreis der 20, überzeugt ist, ist die Bankenkriese zu bewältigen. Um die Finanzkriese zu bewältigen ist jedoch viel Geld dafür nötig.

Von den Banken fordern die Wissenschaftler, dass wirkliche Ausmaß der bestehenden Finanzkriese aufzudecken und nicht Risiken und Ausfälle „scheibchenweise“ zuzugeben. Einzelne Banken, die in Schwierigkeiten geraten, sollten von allen anderen aufgefangen werden – der Staat sollte nur in Ausnahmefällen als Retter eingreifen.

Also, handeln Sie überlegt und glauben Sie weiterhin an unsere Wirtschafts- und Finanzkraft. Nutzen Sie die aktuelle Situation und investieren Sie in ihre und unsere Zukunft. Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt, die Konten plündert und sein Investmentdepot aufgibt, der hat auf jeden Fall verloren.

Auf eine interessante Zukunft!

Ihr

Siegmar Bührle

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