Wie man Kapital für die Altersvorsorge aufbaut

Warum schon Berufsanfänger damit beginnen sollten, Monat für Monat eine gewisse Summe für das Alter zurückzulegen, leuchtet vielen Berufsanfänger nicht ein. Schließlich ist das Lehrlingsgeld nicht all zu üppig. Doch wer früh anfängt, hat es langfristig besser, denn ein früher Vorsorgestart bedeutet geringere monatliche Belastungen und später mehr Geld. Und auch mit wenig lassen sich Rücklagen für die Rente bilden. Sparen um jeden Preis ist allerdings der falsche Weg, es gibt schließlich auch ein Leben vor der Rente.

Lieber klein Anfangen als gar nicht!

Die private Vorsorge ist wichtig – aber zu viel sparen wäre auch verkehrt. Eine Faustformel lautet: Zehn Prozent des Brutto-Gehalts sollten für die private Altersvorsorge zurückgelegt werden. Das ist optimal, es ist jedoch wichtig, dass man die Sparquote auch durchhält. Damit das mit der zehn Prozent Sparrate gelingt, sollte die monatliche Beitragssumme nicht zu hoch liegen – fangen Sie lieber klein an und steigern Sie langsam.

Die Schritte zur optimalen Altersvorsorge

Schritt 1 – gleichen Sie Ihren Dispo-Kredit aus

Die wichtigste Voraussetzung sind schwarze Zahlen auf dem Konto. Wenn Sie wirklich kein Geld haben und Ihr Konto häufig im Minus ist, dann sparen Sie bitte und gleichen zuerst Ihr Konto aus. Altersvorsorge macht keinen Sinn, wenn Sie auf der anderen Seite auf Kredit leben. Bauen Sie eine eiserne Reserve auf, als Liquiditätspolster, bevor Sie mit dem langfristigen Sparen für die Altersvorsorge beginnen. Die Größenordnung sollte hier bei min. 2 bis 3 (Netto-) Monatsgehälter liegen.

Schritt 2 – Risiken absichern

Bevor Sie ans Sparen gehen, müssen die Risiken abgesichert werden. Krankenversicherung und Haftpflichtversicherung sind ein absoluter Mindestschutz. Ebenso sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, denn nur wer bei einer Berufsunfähigkeit monatlich Geld bekommt, kann über Jahrzehnte etwas für den Ruhestand zurücklegen.

Schritt 3 – Bauen Sie Ihre Altersvorsorge stufenweise auf

Die Altersvorsorge sollte stufenweise geplant werden. Auf der untersten Stufe sollten die staatliche Riester-Rente und Zuschüsse vom Arbeitgeber genützt werden. Lassen Sie sich zur Riester-Rente und betrieblichen Altersvorsorge beraten.

Die Riester-Rente ist eine Möglichkeit, mit wenig Kapital für das Alter vorzusorgen. Wer vier Prozent seinen Vorjahres-Bruttoeinkommens einzahlt, erhält als Single pro Jahr 154 EUR Zulagen vom Staat. Man kann mit relativ wenig Eigengeld eine prima Zulage und Rendite erwirtschaften. Je weniger man verdient, desto besser wird sogar die Gesamtrendite.

Riestern können Arbeitnehmer auf mehreren Wegen. Entweder wird das Geld in einen Investmentfonds- Sparvertrag angelegt, in einem Banksparvertrag oder als Lebensversicherung. Welche Riester-Anlage für Sie geeignet ist, ermittelt Ihr Versicherungsberater mit Hilfe eines Riester-Rente Vergleich.

Schritt 4 – nur freies Geld in weitere Anlagen

Erst wenn dann noch Geld übrig ist, bieten sich weitere Anlagen an – eine Rentenversicherung, Investmentfonds oder sonstige Sparpläne. Welche Sparverträge zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passen, müssen Sie mit Ihrem Finanzberater gemeinsam erarbeiten. Was Sie im Zusammenhang mit Kapitalanlagen sich grundsätzlich merken müssen: außergewöhnliche Renditen gibt es nicht umsonst. Diese gibt es nur in Verbindung mit einem außerordentlich hohen Risiko!

Mit der privaten Altersvorsorge muss man früh beginnen

Ihr
Siegmar Bührle

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