Krankenkassen erheben vorerst keine Zusatzbeiträge

Entgegen manchen Befürchtungen verzichten die gesetzlichen Krankenkassen zum Start des umstrittenen Gesundheitsfonds zum 01.01.2008 vorerst auf Zusatzbeiträge. Über die Einführung des Gesundheitsfonds und deren mögliche Folgen habe ich bereits im Blog berichtet.

gesetzliche Krankenversicherungen können nun rechnen

Seit einigen Tagen wissen die AOK, Barmer, DAK und Co. auf den Cent genau, wie viel Geld sie für jeden Versicherten aus dem Gesundheitsfonds erhalten. Laut einer Mitteilung des für den Gesundheitsfonds zuständigen Bundesversicherungsamts (BVA) in Bonn sind dies genau 185,63 EUR. Neben dieser Grundpauschale  kommen noch Zu- und Abschläge je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitsrisiko des Kassenmitglieds dazu. Diese werden vom BVA ebenfalls bereits genau beziffert.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nun eine genaue Basis und sind daher nun in der Lage, einigermaßen verlässliche Haushaltsplanungen für das kommende Jahr aufzustellen. Sie können abschätzen, ob sie Zusatzbeiträge erheben müssen oder aber Prämien ausschütten können. Diese beiden Möglichkeiten eröffnet die jüngste Gesundheitsreform grundsätzlich für den Fall, dass eine Krankenkasse zu wenig oder zu viel Geld aus dem Gesundheitsfonds überwiesen bekommt.

An der Beitragsschraube können die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr drehen, wenn die Einnahmen und Ausgaben auseinandergeraten. Der Krankenkassenbeitrag wird nun einheitlich von der Bundesregierung entschieden. Dieser liegt für 2008, wie bereits berichtet, bei 15,5%.

Nach mir vorliegenden Informationen hat noch keine der gesetzlichen Krankenversicherungen einen Zusatzbeitrag zum Start des Gesundheitsfonds angekündigt. Eine solche Ankündigung wäre auch alles andere als sinnvoll, da die Krankenversicherung mit einer Kündigungswelle rechnen müsste. Es vielmehr davon ausgegangen, dass die Krankenkassen alles daran setzen werden, einen Zusatzbeitrag zu verhindern. Viele Versicherte würden zu einer günstigeren Krankenkasse wechseln, die keinen Zusatzbeitrag verlangt oder sogar eine Beitragsrückerstattung gewährt. Das nicht jedoch die eine oder andere Krankenversicherung im Jahresverlauf von 2009 die Beiträge anheben wird, ist jedoch nicht ausgeschlossen – hoffen wir, dass es lange braucht, bis die Hemmschwelle gebrochen wird.

Freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung

Alle freiwillig Versicherten Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung sollten sich vor Einführung des Gesundheitsfonds über die Möglichkeiten der privaten Krankenversicherung informieren. Die private Krankenversicherung bietet nicht nur definierte, vertraglich vereinbarte Leistungen, sondern auch günstige Krankenversicherungsbeiträge. Fordern Sie jetzt noch einen unverbindlichen und kostenlosen Versicherungsvergleich zu privaten Krankenversicherung an.

Ihr
Siegmar Bührle

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