Die Sparquote steigt – Deutsche legen Sicherheitsorientiert an und verzichten dadurch auf Rendite

Nach Informationen vom bankenverband – Bundesverband deutscher Banken (http://www.bankenverband.de) hatten die Deutschen Ihr Geldvermögen erneut erhöht. Das Geldvermögen der Ersparnissen liegt nun bei fast 4,6 Billionen EUR (Stand Ende 2007)! Noch nie zuvor hatten die Deutschen so viel Geld auf der hohen Kante angelegt. Das Ersparte Geldvermögen entspricht in etwa dem Dreifachen, des jährlich verfügbar Einkommens.

Was die Geldverteilung der Deutschen deutlich ans Licht bringt ist, dass die Deutschen Ihr Vermögen extrem sicher anlegen. Allein rund 1,6 Billionen EUR (35%) sind in reinen Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld angelegt. In diesem Bereich können die Anleger jedoch oft kaum die jährliche Inflation ausgleichen, was eine Geldvernichtung zur Folge hat. Ein weiterer, wesentlicher Vermögensanteil (1,2 Billionen EUR) ist bei Versicherungen (Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, etc.) investiert. Auch diese Anlagekategorie ist aus sehr konservativ und sicher einzustufen.

Lediglich 20% des Geldvermögens sind in Form von Investmentfonds (0,5 Billionen EUR) und Aktien (0,4 Billionen EUR) in renditeorientierten Anlagen investiert. Wenn man bei den Investmentfonds noch den Anteil an Rentenfonds, Immobilienfonds, etc. abzieht, sind in dem reinen Aktienbereich nur noch etwas mehr als 10% investiert.

Dieser Umstand ist sehr verwunderlich und zeigt ein extrem sicherheitsorientiertes Anlageverhalten der Deutschen. Vielleicht ist vielen Bundesbürgern noch nicht bekannt, dass allein der Deutsche Aktienindex allein in den vergangenen 20 Jahren trotz einiger und zum Teil heftiger Rückschläge sich rund versechsfacht hat. Mit einem solchen Ergebnis kann man bei einer reinen Spar-, Sicht- oder Termineinlage nur träumen.

Ich möchte Sie an dieser Stelle mal ermuntern, sich 5 Minuten damit zu beschäftigen, ob Sie es wirklich für wirtschaftlich und sinnvoll halten, so viel Geld in unrentablen Kapitalanlagen zu halten. Oft ist es in diesem Anlagesegment nicht einmal möglich, einen realen Kapitalerhalt zu ermöglichen, geschweige denn eine Rendite zu erzielen.

Stellen Sie sich doch mal vor, wenn die Spareinlagen „nur“ um 10% reduziert werden würde und dieses Geld deutlich rentabler in Investmentfonds investiert wäre. Das entspräche einer Kapitalverlagerung von 460 Milliarden. Wenn über diese 460 Milliarden ein Mehrwert von nur 2-4% erzielt werden würde, entspräche das einem Vermögen von rund 9 bis 18 Milliarden. Glauben Sie nicht auch, dass diese Kaufkraft bei uns in Deutschland so manche „trübe“ Stimmung in der Wirtschaft etwas „aufhellen“ könnte?

Sie haben doch auch Ihr Geld hart erarbeitet – dann lassen Sie Ihr Geld auch hart für sich arbeiten! (Siegmar Bührle)

Ich wünsche Ihnen viel Mut beim Investieren, sowie gute Gewinne!

Ihr
Siegmar Bührle

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