Risiko schwerer Unfallverletzungen in älteren Fahrzeugen höher

Laut der Unfallforschung der Versicherer, kurz UDV, ist das Verletzungsrisiko bei einem Unfall in älteren Autos höher als in modernen Fahrzeugen. Dabei sind überdurchschnittlich viele junge Menschen betroffen, da sie aus finanziellen Gründen wesentlich häufiger ein altes Fahrzeug besitzen.

Die Studie des UDV ergab, dass die Fahrzeuge der verunfallten 18- bis 24-Jährigen im Durchschnitt 7,5 Jahre alt waren. Damit sind sie rund 1,5 Jahre älter, als die der übrigen verunfallten Autofahrer. Bei den untersuchten Personengruppen wurde deutlich, dass junge Fahrer überproportional stark vertreten sind. Des Weiteren ergab die Untersuchung der Unfalldatenbank des UDV, dass das Risiko für junge Fahrer, schwere Verletzungen davon zu tragen, in Fahrzeug mit einem Baujahr von vor 1997 viermal höher ist, als bei neueren Fahrzeugen. Begründet ist dies vor allem auch darin, dass ältere Fahrzeuge wesentlich stärkere Deformationen bei einem Zusammenstoß erleiden, als es bei modernen Fahrzeugen der Fall ist.

Hinzu kommt, dass die meisten jungen Menschen in einem Kleinwagen schwer verletzt werden. Im Altersbereich von 18 bis 24 Jahren ist der Anteil der Fahrzeuge, die weniger als 1.000 Kilo wiegen, doppelt so hoch wie bei den älteren Autofahrern.

Daher empfiehlt der UDV jungen Autofahrern, dass sie sich kein Auto zulegen sollten, dass vor 2000 zugelassen wurde. Ferner sollte darauf geachtet werden, dass die Fahrzeuge mit ABS, Airbags und ESP ausgestattet sind. Da der Sicherheitsgurt immer noch als der Lebensretter schlechthin gilt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass alle Gurte vorhanden sind und einwandfrei funktionieren.

Mehr Informationen zum Kauf sicherer Fahrzeuge bietet auch der Flyer „Sichere Autos kaufen“, der auf www.udv.de zu finden ist.

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