Das Widerrufsrecht soll für Versicherungsverträge geändert werden

Das Widerrufsrecht von Versicherungsverträgen ist  im Versicherungsvertragsgesetz unter §9 geregelt. Doch das Bundesministerium der Justiz hat einen neuen Gesetzesentwurf vorgelegt. Darin soll es gravierende Änderung für das Widerrufsrecht geben. Aktuell ist dies aber noch ein Entwurf und ob es so in Kraft treten wird steht außer Frage.

Bei Abschluss eines Versicherungsvertrags werden Nebenvereinbarungen in einem „hinzugefügten Vertrag“ geregelt. Zukünftig würden nach dem Gesetzesentwurf diese Vereinbarungen nicht mehr wirksam sein, wenn der Versicherungsnehmer vom Widerrufsrecht gebrauch macht. Dabei spielt die Art und Weise des Vertriebsweges keinerlei Rolle und auch der Fernabsatz erhält keine Sonderregelung.

Welche Problematiken kann diese Änderungen mit sich bringen?

Der Versicherungsnehmer wird in erster Linie von dieser Änderung profitieren. Für ihn würden eben nach dem neuen Entwurf diese „hinzugefügten Verträge“ nicht weiter bestehen bei einer ordentlichen Widerruf. Darin sind häufig auch die Vertriebskosten geregelt, die in der Regel vom Kunden übernommen werden. Nach dem Widerrufsrecht würden eben auch diese dann wegfallen und müssten nicht mehr vom Kunden gezahlt werden.

Ein weiteres Problem könnte auch die nicht ausreichende Beratung sein. Wird der Kunde nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt, kann dieses unter bestimmten Bedingungen ewig bestehen bleiben.

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