Nach den Kreditinstituten gehen jetzt auch Autoversicherungen dazu über, die Zahlungsfähigkeit von Kunden zu prüfen. Viele Experten warnen von dem Bonitäts-Check bei den Autoversicherungen.

Wer ein Fahrzeug an- oder ummelden möchte, braucht dazu eine Bestätigung von seiner Versicherungsgesellschaft, bei der er sein Auto versichert hat. Um an dieses Papier zu kommen, müssen nun Kunden bei einigen Versicherungen nun einwilligen, dass ihre Finanzen durchleuchtet werden.

Nach Meinung von Experten sollte man diesen Bonitätscheck nicht leichtfertig akzeptieren. Denn fällt der Text negativ aus, könnte die Versicherung unter Umständen teurer werden. Da die Autoversicherungen auf Ende des Jahres wieder gewechselt werden könnten, sollte man mit den persönlichen Daten sparsam rausrücken.

Dass bei der Vergabe von Krediten die Zahlungsfähigkeit des Kunden zu prüfen ist, das kann man eigentlich gut verstehen – gerade unter der aktuell von den USA ausgehenden Bankenkriese. Es zeichnet sich jedoch ein Trend ab, dass versucht wird vor immer mehr Geschäfte solche Prüfungen vorzunehmen und die Tarife davon abhängig zu machen. Im Bereich der Autoversicherung besteht jedoch für die Versicherungsgesellschaft ein geringes Ausfallrisiko. Wenn ein Kunde die Beiträge nicht bezahlt, fällt einfach über kurz oder lang der Versicherungsschutz aus und das Fahrzeug wird aus dem Verkehr gezogen.

Es gibt viele Autoversicherungen, die noch keine Bonitätsprüfung vornehmen. Sie finden einen umfassenden Autoversicherungsvergleich mit Onlineergebnissen – ohne Bonitätsabfrage – in unserem Versicherungsportal. Nützen Sie diesen, denn Sie wissen nicht, nach welchen Kriterien bei der Gesellschaft Sie einer Prüfung unterzogen werden.

Ihr
Siegmar Bührle

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