Trotz der Finanzkriese rechnen Experten nicht mit einer Erhöhung der Kreditzinsen
Weltweite Kurseinbrüche an den Börsen, die Immobilienkriese in den USA. Die US-Notenbank Federal Reserve (kurz Fed) kam Ende Januar nicht mehr darum herum, den Leitzins kräftig zu senken, um den Markt mit Geld zu versorgen. Solchen Entwicklungen sind auch die Tendenzen bei den Bauzinsen unterworfen. Baufinanzierungsexperten sind sich allerdings einig: Die Zinsen werden nicht dramatisch steigen. Die Zeiten für die Eigenheimfinanzierung / Immobilienfinanzierung bleiben also vorerst gut.
Wie in den Medien entnommen werden kann, soll sich die US-Immobilienkriese zum Teil sogar positiv für Bankkunden auswirken. Der Hintergrund: Die Anleger an der Börse sind verunsichert und suchen ihr Glück in sicheren Produkten und Kapitalanlagen. Hierzu zählen zum Beispiel Produkte wie Staatsanleihen. Je mehr geld in sicheren Papieren angelegt wird, desto weniger haben die Banken die Notwendigkeit, hohe Zinsen von Ihren Kunden zu verlangen, da die Refinanzierung von Immobilienkredite und Baukredite über solche Papiere laufen.
Wie der Bundesverbank der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) in Medien berichtet , wird mit durchschnittlichen Zinssätzen von 5,25 bis 5,50 Prozent zur Jahresmitte für zehnjährige Bindung gerechnet. Anfang Februar 2008 war jedoch das Baugeld im Schnitt um die 4,78 Prozent zu haben.

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