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Ein oft unterschätztes Risiko: Die Hinterbliebenenvorsorge


Gothaer bringt neue Risikolebensversicherung auf den Markt.


Autor: Martin Gräfer, Bild: Martin Gräfer

Martin GräferGanzheitliche Beratung ist spätestens seit dem 22.05.2007 Pflicht und für erfolgreiche Berater schon seit jeher gelebte Praxis. Dazu gehört auch die kundenorientierte Beratung hinsichtlich der erforderlichen Hinterbliebenenvorsorge. Nachdem gerade moderne, fondsgebundene Rentenversicherungen an Beliebtheit deutlich zugenommen haben, bleibt mitunter aber die Vorsorge der Angehörigen auf der Strecke. Das gilt auch für wichtige Funktionsträger in Unternehmen und deren Absicherung der finanziellen Folgen im Todesfall.

Die Gothaer hat zum Jahresbeginn eine neue Risikolebensversicherung auf den Markt ge-bracht, die gerade den aktuellen Trend zu mehr gesundheitsorientierten Verhalten aufnimmt. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Stern befürworten 65 Prozent der Befragten ein Rauchverbot für alle öffentlichen Räume. Darauf hat der Gesetzgeber reagiert: Jüngst haben zahlreiche Landesparlamente das Rauchen in öffentlichen Räumen weitgehend verboten. Das Verbot soll Nichtraucher vor dem Passivrauchen schützen, das als Ursache für viele Krankheiten und Tausende Todesfälle gilt. Wer sich nicht dran hält, muss mit saftigen Buß-geldern rechnen. Zu beobachten ist auch, dass dieser Nichtraucherschutz mitunter ein wenig über das Ziel hinausgeht. Das bekam jetzt auch Ex- Kanzler Helmut Schmidt zu spüren, der sich für das Rauchen in einem Theater wegen Körperverletzung verantworten musste – hier hat der zuständigen Staatsanwalt dann aber ausgleichend reagiert und das Verfahren ein-gestellt.

Aber von solchen Stilblüten einmal abgesehen ist dieser Trend zu gesundheitsbewusstem Verhalten natürlichen zu begrüßen – und dabei sind wir auch ein wenig eigennützig, denn gesündere Versicherte bedeuten geringere Beiträge für den Kunden und weniger vorzeitige Leistungsfälle für das Versicherungsunternehmen. Das ist dann auch wieder gut für alle Ver-sicherten. Wir haben daher mit der neuen Gothaer Risikolebensversicherung einen Tarif kal-kuliert, der gesundes Verhalten finanziell belohnt. Neben der reinen Risikoversicherung bietet die Gothaer auch als einziger deutscher Versicherer eine fondsgebundene Versicherung gegen schwere Krankheiten wie krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall an. an, die zudem mit einer Todesfallleistung ausgestattet ist.

Doch sich gesund zu verhalten ist weit mehr, als nur das Rauchen einzustellen. Die meisten Deutschen sind zu dick. Und damit nicht genug: In der Bundesrepublik leben im EU- Ver-gleich auch die meisten Übergewichtigen: Drei Viertel der Männer und fast 60 Prozent aller Frauen wiegen zu viel. Das ist das Ergebnis einer Studie der International Association for the Study of Obesity. Als übergewichtig gilt, wer einen Body Mass Index von über 25 hat. Der BMI stellt die Relation zwischen Gewicht und Größe her. Starkes Übergewicht wiederum ist für zehntausende Todesfälle in der Bundesrepublik verantwortlich.

Die Gothaer hat auch diese Erkenntnisse in ihrer Produktentwicklung berücksichtigt. Die neue Risikolebensversicherung unseres Hauses wird deutlich preisgünstiger, wenn der Versicherte einen guten BMI hat.

Ebenfalls ungesund lebt, wer in seiner Freizeitgestaltung extreme Sportarten betreibt. Hier sind an erster Stelle der Luft-, Rad- oder Motorsport zu nennen. Der Gesundheitsbericht des Ministeriums für Gesundheit des Landes Nordrhein- Westfalen warnt, Anhänger dieser Sportarten gehen ein gegenüber dem Gesamtdurchschnitt aller Sportarten 20 bis 40fach höheres Risiko ein, einen tödlichen Unfall zu erleiden. Auch an dieser Stelle belohnt die neue Risikoversicherung der Gothaer den Kunden, der keinen Extremsport ausübt, mit einem re-duzierten Beitrag.



Schließlich erleiden je nach Branche jedes Jahr mehr als hundert Menschen tödliche Unfälle während der Arbeit. So verliert in Deutschland etwa jeder 5000. Bauarbeiter sein Leben auf der Baustelle, wie die Bauberufsgenossenschaft BG Bau meldet. Das sind fast 150 Arbeiter im Jahr. Insgesamt kommen annähernd 900 Deutsche jährlich im Job um, weiß die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu berichten. Auch hier berücksichtigt die neue Gothaer Risikolebensversicherung, welchem Beruf der Versicherte nachgeht.

Doch manchmal kann auch gesundheitsbewusstes Verhalten nicht vor Schaden und sogar Tod bewahren. So verunglückten in den letzten Jahren seit der Jahrtausendwende im Schnitt jährlich 6.000 Bundesbürger zu Hause tödlich. Häufigste Todesursache sind Stürze, gefolgt von Feuer und Rauchentwicklung. Das weist der Unfallbericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus.

Viele Bürger übersehen dabei leicht, wie wichtig eine private Risikovorsorge in diesem Zusammenhang ist. Denn sie wissen oftmals nicht: Die Reformen zur gesetzlichen Rentenversicherung haben auch zu einer drastischen Kürzung bei der Hinterbliebenenversorgung geführt. Die neue Gothaer Risikolebensversicherung ist deshalb die richtige Lösung für alle Kunden, die für den Todesfall ihre Familie finanziell gut versorgt wissen wollen.

Stirbt der Ernährer der Familie, ist oft der Lebensstandard der übrigen Familienmitglieder in Gefahr. Oder es fehlt in einem solchen Unglücksfall das Geld für das Studium der Kinder. Auch kann die Finanzierung des Eigenheims gefährdet sein. War der Verunglückte Inhaber einer Firma, könnten etwaige weitere Firmenteilhaber mit dem wirtschaftlichen Aus bedroht sein. Auch diese Personen können mit der Gothaer Risikolebensversicherung finanziell abgesichert werden.

Dieses neue Gothaer Produkt unterscheidet im Übrigen nicht nur zwischen Rauchern und Nichtrauchern und berücksichtigt die persönliche Lebensweise des Kunden anhand seines BMI, seiner Freizeitaktivitäten und seines Berufes. Es ermöglicht ihm auch, in eine günstigere Tarifausprägung zu wechseln, wenn sich sein persönliches Risikoprofil zwischenzeitlich verbessert hat. Das gilt ebenso für Ex- Raucher.

Auch an weiteren Stellen ist das Produkt flexibel: Bei Heirat, Existenzgründung oder der Geburt eines Kindes kann der Todesfallschutz ohne Gesundheitsprüfung angepasst werden.

Darüber hinaus besteht ein Umtauschrecht. So kann der Kunde beispielsweise innerhalb der ersten 10 Jahre in eine Gothaer VarioRent plus - Fonds mit erhöhter Todesfallleistung ohne Gesundheitsprüfung wechseln. Dabei handelt es sich um eine fondsbasierte Rentenversicherung, in die der Kunde flexibel einzahlen Kann. Sein Vorteil: Er sorgt dadurch nicht nur für den Todesfall, sondern auch fürs Alter vor.

Bei der Höhe der Versicherungssumme gibt es drei Stufen. Für Versicherungssummen bis 150.000 Euro senkt der Kunde einzig mit einem günstigen Risikoprofil seinen Beitrag. Liegt die Versicherungssumme zwischen 150.000 und 300.000 Euro, kann er mit einem zusätzlichen Mini-Check-Up beim Hausarzt weiter sparen. Denn bei einem guten Check-up verringert sich der Beitrag noch einmal erheblich. Sollte bei dem Check-up eine Erkrankung entdeckt werden, die vorher unbekannt war, so greift die Annahmegarantie. Diese besagt, dass er – unabhängig vom Ergebnis des Check-Ups – mindestens zur ursprünglichen Kondition mit pauschalem Zuschlag versichert wird. Bei Versicherungssummen ab 300.001 Euro ist ein ärztliches Zeugnis erforderlich.



Mehr zu den Lösungen der Gothaer verrät gerne der Gothaer Maklerbetreuer. Sie finden ihn unter www.makler.gothaer.de

Vielen Dank an Martin Gräfer für den Artikel zur Hinterbliebenenvorsorge. Herr Martin Gräfer, 39, ist seit 22 Jahren bei der Gothaer. Seit Juli 2007 ist er Leiter des Vertriebsweges Makler und Mehrfachagenten.
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