Fünf Fehler der privaten Altersvorsorge
Wer die Inflation unterschätzt und alles auf eine Karte setzt, kann böse Überraschungen erleben.
Der gute Wille zur privaten Altersvorsorge ist da. Dass die gesetzliche Rente nicht mehr reicht, ist schließlich heute jedem klar.Zwischen den Eckpfeilern von Riester-Rente und Rürup-Rente, private Rentenversicherung und Lebensversicherung ist in den letzten Jahren ein Dschungel von Produkten zur Altersvorsorge gewachsen. Immer wieder werden neue Produkte und Tarifvariationen angeboten. Da fällt die Orientierung nicht nur Verbrauchern, sondern auch so manchem Versicherungsvertreter schwer. Unter diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass immer wieder Fehler bei der Altersvorsorge gemacht werden. Doch, wie können Sie richtig Vorsorgen?
www.1aVersicherung.net hat Ihnen die schwersten Fehler zusammengestellt, die Sie bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer eigenen Altersvorsorge berücksichtigen müssen. Trotz des Wissens um mögliche Fehler, sollten Sie Ihre Altersvorsorgestrategie mit einem Versicherungsmakler erarbeiten. Eine kostenlose und unverbindliche Beratung können Sie über unsere Versicherungsvergleichsrechner anfordern.
Fehler Nr. 1: Es wird zu spät mit der privaten Altersvorsorge begonnen
Wer direkt mit dem Berufseinstieg mit der privaten Altersvorsorge beginnt, der bei dem reichen erfahrungsgemäß zwischen 5 10% der monatlichen Bezüge, die langfristig zum Vermögensaufbau investiert werden sollten. Wer hingegen erst mit 50 Jahren sich diesem Thema widmet, der muss in der Regel schon mehrere 1.000 EUR pro Monat in die Altersvorsorge investieren.
Tipp: Beginnen Sie besser zu früh, wie zu spät. Ihre monatliche Belastung wird dadurch drastisch reduziert.
Fehler Nr. 2: Der Vorsorgebedarf wird falsch ermittelt
Die Deutsche Rentenversicherung Bund versendet jedem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten jedes Jahr eine Mitteilung über den Stand seiner Rentenanwartschaften. Ausgehend von der dort prognostizierten Altersrente und dem gewünschten Lebensstandard (monatlich gewünschtes Kapital) kann die Vorsorgelücke abgeschätzt werden. Zum Schließen der Rentenlücke eignen sich besonders Rentenversicherungen und die Riester-Rente.
Fehler Nr. 3: Die Kraft der Inflation wird unterschätzt
Mal angenommen, dass Sie in 2008, also in 20 Jahren (Artikel wurde 2008 geschrieben) in Rente gehen. Wie Sie ausgerechnet haben, beträgt Ihre Rentenlücke 1.000 EUR pro Monat. Da Sie sich selbst die Altersvorsorge zusammengestellt haben, ohne auf einen Versicherungsmakler zurück zu greifen, haben Sie auf diese Rentenlücke Ihre private Altersvorsorge ausgerichtet. Bei einer angenommenen Inflation von 2 % pro Jahr, haben die 1.000 EUR nur noch eine Kaufkraft von 650 EUR. Ihnen fehlt also monatlich 350 EUR an Geld, um den Kaufkraftverlust durch Inflation auszugleichen.
Fehler Nr. 4: Alles auf eine Karte setzen
Das Argument vieler Bausparkassen für die eigene Immobilie, dass man im Alter mietfrei Wohnen kann, ist sicher toll. Klar erhöht sich dadurch die frei verfügbare Rente. Doch bei einer eigenen Immobilie fallen auch wieder zusätzliche Kosten am, wie z.B. Reparaturen, Renovierungen, Steuer, etc. Es ist daher ein Trugschluss zu glauben, dass eine Immobilie für sich allein eine ausreichende Altersrente gewährleistet. Eine zusätzliche Absicherung durch Riester-Rente und Lebensversicherungen / Rentenversicherungen sind auf jeden Fall erforderlich.
Fehler Nr. 5: Fehlendes Durchhaltevermögen
Ein sehr großer Teil der Lebensversicherungen / Rentenversicherungen, sowie auch anderer Sparverträge (Investmentfonds), werden nicht bis zum geplanten Termin bespart, sondern vorzeitig gekündigt und aufgelöst. Manchmal aufgrund einer Notsituation , oft aber auch aus reinen Konsumwünschen. Klar ist die Versuchung groß, wenn man für die private Altersvorsorge eine schönere Summe angespart hat, um dies z.B. in Form eines neuen Auto oder einer Reise, etc. das Vermögen zu geniesen.
Eine Kündigung ist jedoch sicher langfristig der schlechteste Weg, einen (kurzfristigen) finanziellen Engpass zu überwinden. Gerade in solchen Fällen kann ein Versicherungsberater seine Kompetenz zeigen. Viele Versicherungsgesellschaften bieten z.B. von der Beitragsbefreiung bis hin zum Policendarlehen viele interessante Möglichkeiten.
GRATIS-Beratung durch kompetente Finanzberater
Gerade bei der Altersvorsorge, wo es um so viel Geld geht, sollte man sich auf eine kompetente Beratung zurückgreifen. Versicherungsmakler, die im Dienst für den Kunden nach der optimalen Lösung für die Altersvorsorge suchen, sind hier am besten geeignet. Versicherungsmakler bieten nicht nur eine (versicherungs-) gesellschaftsunabhängige Beratung, sondern auch eine umfassende Beratung. Die Basis für eine solide Entscheidung bilden anbieterunabhängige Versicherungsvergleiche. Fordern Sie jetzt einen Versicherungsvergleich an.

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